Curated Newsletter

Newsletter und E-Mail Marketing sind noch immer nicht tot und das ist gut so. Im Gegenteil, ein sehr gut gemachter & gleichzeitig relevanter Newsletter kann Öffnungsraten von 50% aufwärts erzielen. Aber was heisst „gut & relevant“ in dem Zusammenhang überhaupt? Eine allgemeine Antwort gibt es hier nicht, aber man muss ja nur das eigene Newsletter-Verhalten reflektieren: zuviel Content überfordert, zu lange Texte liest man nicht (mehr) und kein klarer Themenfokus verwirrt. Ich persönlich bin Freund von single-topic-Newslettern (wie zB dem Newsletter von Die Frühstückerinnen – ok Eigenlob stinkt eigentlich, aber unser Newsletter hat wirklich tolle Öffnungs- und Klickraten), weil ich den Inhalt schnell erfassen kann und mich nicht erst orientieren muss.

Curated Newsletter
Für alle, denen ein einziger Inhalt für den Newsletter zu wenig ist bzw. die gerne auf der Suche nach neuen, spannenden Inhalten für ihr Themengebiet durch die unendlichen Weiten des Web surfen, gibt es jetzt einen „neuen“ Trend: den „Curated Newsletter“. In kurzen Worten funktioniert das wie folgt:

1. man identifiziert für sich viele passende Quellen und liest diese regelmäßig(zB über einen Feedreader wie Feedly)
2. die wichtigsten Contents werden gesammelt
3. mithilfe einer Anwendung wie zB Goodbits kann man daraus unkompliziert einen Newsletter erstellen und an die (schon vorhandene oder im Aufbau befindliche) interessierten User senden (Goodbits hat praktischerweise eine Mailchimp-Integration).

Klingt einfach, ist es auch – bis auf den Teil mit dem Content screenen – wenn man Qualität schätzt, wird man für einige gute Tipps für den eigenen kuratierten Newsletter sicher länger als ein paar Minuten Zeit zum Recherchieren benötigen.

goodbits-chrome-extension

Mithilfe der Chrome Extension von Goodbits kann relevanter Content aus dem Web einfach & schnell in die Anwendung gespeichert werden.

goodbits-curated-newsletter-screenshot

So sieht Goodbits in der Praxis aus – mit drag & drop geht die Erstellung des Contents wirklich flott.

 

Einzig offene Frage für mich: wie ist das mit den Rechten am Content genau? Nachdem es sich nur um Teaser mit einem direkten Link handelt, dürfte es unproblematisch sein – aber vielleicht fühlt sich ja ein Jurist berufen hier eine fundiertere Antwort zu geben?

Via BufferBlog

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