Digitale Kommunikations
trends 2015

Jänner ist die Zeit der Trends und Vorhersagen und da ich es mit Vorhersagen nicht so habe, beschränke ich mich auf meine persönlichen Top 3 Trends für 2015 für die digitale Kommunikation für österreichische Unternehmen. Und zwar ganz ohne Buzzwords – Sie können die Bullshit Bingo Sheets also getrost wieder einpacken, denn ich halte es – wie immer – unkompliziert und verständlich.

Blogs vs. Instagram
Blogger Relations sind in der Normalität angekommen (auch wenn es noch immer viel zu viele schlechte Beispiele gibt). Viele Unternehmen, vor allem im Food- und Lifestylebereich, arbeiten mehr oder weniger erfolgreich mit Bloggern zusammen und schätzen neben der Reichweite auch das persönliche Feedback, das sie erhalten. Nächster Schritt – vor allem aufgrund der stark steigenden Reichweite der Instagram-LifestylerInnen – ist die Annäherung an erfolgreiche Instagrammer. Leuchtender Stern am österreichischen Instagram-Himmel ist sicher @ladyvenom mit fast 300.000 Followern (ja, Sie haben richtig gelesen). Übrigens sollte man sich natürlich nicht nur den erfolgreichen Instagrammern nähern, sondern auch der Plattform an sich. ;-) Und ja: wenn Sie noch nicht bloggen, geben Sie sich doch einen Ruck, es zahlt sich aus!

 

Content is (still) king (and queen)
Ja ja – Storytelling, Content Marketing & Co. fliegen den Unternehmen ja schon seit Jahren um die Ohren. Zurecht wie ich finde, denn noch immer ist guter Content, der von Unternehmen zur Verfügung gestellt wird, selten. Vielleicht liegt es daran, dass noch nicht ganz verstanden wurde, worum es geht. Dabei kann es doch so einfach sein: weg von Produktwerbung, hin zur Metaebene, also dem THEMA. Wo liegt die Expertise des Unternehmens, was ist der Schwerpunkt des Projektes, was gibt es wirklich zu sagen? Und dann – gleich wichtig – wer kann diese Inhalte aufbereiten? Gibt es Menschen im Unternehmen, die das gut können bzw. geschult werden könnten oder benötige ich externe Hilfe. Egal, wie die Antwort lautet – bitte produziert tollen, sinnvollen Content. Es ist an der Zeit. Und achja: bitte ohne corporate speak, dafür mit Emotion! Und verteilt wird der tolle Content natürlich nicht auf der corporate website, sondern über diverse Social Web Kanäle.

 

Mobile
Mein letzter Trend ist techniklastig, aber ohne Technik gibt’s im Web ja keine Kommunikation. Und zwar lautet er: Mobile first – ja, auch das wird schon ziemlich lange gepredigt, aber man vergisst es ja soooo leicht. An langen Arbeitstagen, an denen man in seinen großen Bildschirm (ok, mein Mac Book Air ist gar nicht soooo groß) starrt, neigt man dazu neue tolle Webprojekte in großen Screens zu denken. Sieht ja auch soviel hübscher aus. Und am nächsten Tag ist man vielleicht den ganzen Tag außerhalb des Büros unterwegs und erinnert sich daran, dass wahnsinnig viele Menschen das Web, Social Networks & Co. über ihr Smartphone aufrufen. Tja und da bringen die großen Screens dann relativ wenig. Also: mobile first oder zumindest gleichgestellt mitdenken!

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