Micro Influencer Relations

Influencer Relations kommen – nach einem Höhenflug im Jahr 2016 – gerade richtig schlecht weg in der Social Media Diskussion. Dabei ist das Thema überhaupt nicht neu, aber offenbar nun in der breiten Marketingmasse in Österreich angekommen. Gemeinsam mit Nina hab ich 2012 schon damit begonnen und das erste FoodCamp aus dem Boden gestampft, das uns jede Menge Kontakte und Anfragen gebracht hat.  Von da an haben wir regelmäßig Blogger- bzw. Influencer Relations umgesetzt. Bis Anfang 2016 – das war für uns der Zeitpunkt, wo die Sinnhaftigkeit einfach nicht mehr gegeben war, da immer mehr Unternehmen nur mehr auf die Instagram-Followerzahl geschielt haben und sich nicht wirklich mit Zielen auseinandergesetzt haben. Nach einem Jahr voller Instagram-Influencer-Craze in den Marketingabteilungen, gibt es wie oben erwähnt gerade viele Diskussionen über die Sinnhaftigkeit und der Markt wird sich hier hoffentlich selbst bereinigen. Instagramer der ersten Stunde klären z.B. über Bot-Aktivitäten auf und sorgen hoffentlich dafür, dass Unternehmen genauer checken, mit wem sie arbeiten bzw. realisieren auch, dass sich auch eine Zusammenarbeit mit Personen mit kleineren Reichweiten lohnt.

Ein positives Beispiel aus diesem „Micro-Influencer Bereich“ ist das Event #mamabloggerwellnesscamp, bei dem ich als (selbstdefinierte) „Randerscheinung“  in der Mama-Blogger-Szene eingeladen wurde. Die Organisatorin, Daniela Gaigg, die auch das Blog „die kleine botin“ führt, hat in der Planung alles richtig gemacht. Wir wurden wie Gäste und nicht wie Marketingmaschinen behandelt, konnten frei wählen, welche Angebote wir nutzen wollen, wurden nicht zu Aktivitäten gedrängt, die uns nicht interessieren (und über die wir in Folge auch nicht berichten würden). Da ich ja keine Mama-Bloggerin, sondern Food-Bloggerin ;-) & Beraterin für digitale Kommunikation bin, erzähle ich an dieser Stelle nicht, wie toll das Frühstücksbuffet war (toll! mit Bio-Eiern!), sondern will aufzeigen, was an diesem Event aus Kommunikationssicht sehr gut gelaufen ist:

  1. Ziele vorab festgelegt: Brand Awareness und Sichtbarkeit in der Zielgruppe der österreichischen Familien mit Kind, die ihre Infos von Instagram, Mamablogs beziehen, erhöhen.
  2. Die richtigen Influencer identifizieren: es wurden durchwegs Mama-Blogs mit überdurchschnittlicher Reichweite eingeladen. Dazu gehören Mothers Finest, Mamawahnsinnhoch3, Muttis Nähkästchen, die kleine botin, Salon Mama
  3. Das richtige Format gewählt: ein Wellness-Weekend für die ganze Familie
  4. Erfahrene Influencer wissen besser, wie der Content aufbereitet sein muss und in welches Format er passt (Blogbeitrag, Insta-Posting, Insta-Story, …) – die Art der Berichterstattung blieb den Teilnehmerinnen überlassen. Es wurden keine Vereinbarungen vorab getroffen.
  5. Persönliche Insights: Herr und Frau Reiter haben am letzten Tag mit uns gefrühstückt und mit allen, die gerade Zeit hatten und interessiert waren einen Rundgang am Gelände gemacht. Sie waren authentisch, interessiert und offen für alle Fragen. Keine Angst und kein aufgesetztes Gehabe – sympathisch und sehr leidenschaftlich.
  6. Zusatznutzen für die Bloggermums durch ein #bloggerminicamp, das zum Austausch untereinander zu konkreten Reichweiten-Themen diente

Schon während wir noch vor Ort waren, gab es aus allen Follower- und Freundeskreisen viele Fragen zum Hotel bzw. sehr positive Rückmeldungen zu den Einblicken, die über die Social Media Kanäle gewährt worden sind. Die Zahlenliebhaber unter euch werden jetzt nach Leads und Conversions fragen. Ich sage euch, ICH WEISS ES NICHT ;-). Aber wir haben ganz sicher dafür gesorgt, dass das Reiters Finest Family im relevant set von vielen unserer Follower gelandet ist. Und zwar mittels authentischer, sympathischer, familiärer und trotzdem super-professioneller Social Media Coverage.

 

Fotos & Infos zu unserem Weekend im Reiters Reserve findet ihr hier:

Mother’s Finest

Muttis Nähkästchen

die kleine botin

Mamawahnsinnhoch3

Salon Mama

Ist das jetzt ein sponsored Post gewesen? Ich bin nicht sicher – auf den Aufenthalt im Reiters war ich wie die anderen Blogger eingeladen. Also ja, sponsored > #sponsored #ad #dankefürdieeinladung

 

 

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