Kreative Nebengeschäfte: „My creative side business“

Wer mich kennt, weiß, dass ich kreative side projects heiß liebe. Und meine #wasichsonstnochsomache Liste ist meist länger, als die des Durchschnittsmenschen. Von den Frühstückerinnen bis Taste Austria reicht der Bogen und dazwischen gibt es noch ein FoodCamp und und und. Warum macht man das? Weil es cool ist, eine Idee zu haben (alleine oder mit jemanden gemeinsam) und die dann einfach umzusetzen. Ohne Auftrag von einem Kunden. Ohne, dass jemand dir vorschreibt, was zu tun ist. Ganz nach eigenem Ermessen, auf eigenes Risko. Zum eigenen Vergnügen. Weil Spaß machen sollte es schon das Nebenprojekt, vor allem, wenn es kein Geld bringt. :-)

Jemand, der sich ausführlich mit der Materie beschäftigt hat, ist Monika Kanokova, selbst Community and Content Strategist (zB Kickstarter Europe). Sie hat die ewig gleichen Aussagen über Selbständigkeit wie „Du arbeitest rund um die Uhr“, „Du hast keine Zeit krank zu sein“ etc. zum Anlass genommen um in ihrem bereits 2. Buch zu zeigen, wieviel eigentlich möglich ist, wenn man die Chancen erkennt, die einem die Selbständigkeit bietet. Das Buch heisst „My Creative (Side)Business“ und wird gerade noch über Kickstarter finanziert.

Welches Side Project Monika besonders gut finden und wie sie Inspiration findet, lest ihr im Kurzinterview: 

Dein liebstes Side Project von dir selbst & warum?
Momentan “My Creative (Side) Business”, das Buch für Kreative, das ich demnächst veröffentlichen werde.
Ich finde es wahnsinnig spannend ein Projekt von der Idee bis zur Realisierung zu begleiten und von dem Feedback, das ich am Ende bekomme, zu lernen, was ich beim nächsten Projekt besser machen kann.

Dein liebstes Side Project von jemanden anders & warum?
Für „My Creative (Side) Business“ habe ich 14 Frauen über ihre Arbeit und ihre Projekte befragt. Es fällt mir schwer zu sagen, welches der Projekte und Ansätze ich am tollsten finde. Eigentlich müsste ich sagen Sara Combs’ Projekt, für das sie 100 von San Francisco inspirierte Muster entworfen hat. Dank Instagram hat sie es nämlich geschafft, aus diesem einfachen Zeitvertreib, Kundenanfragen für Illustrationen zu generieren. Das finde ich irrsinnig beeindruckend. Am Ende habe ich auch Sara gefragt, #MCFSB zu illustrieren.

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Monika Kanokova, Autorin von My Creative (Side) Business. Fotocredit: Sarah Halbeisen (look-what-i-made.com)

Ort an dem du gerne arbeitest & warum?
Ich arbeite am liebsten in Kaffeehäusern. Phil oder Zamm Coffee sind dabei in Wien meine Stammlokale. Ich muss allerdings zugeben, dass ich sehr oft auch im Bett arbeite.

Wie/wo/durch wen findest du Inspiration für deine Jobs/Projekte?
Vor allem durch Gespräche mit spannenden Menschen. Oft aber arbeite ich an Ideen und Projekten, die von Fragen angeregt wurden, die mir die Leser meiner Newsletter geschickt haben.

Annahme: du hast genug Geld im Leben, um nicht mehr aus finanziellen Gründen zu arbeiten – was würdest du tun?
Ich würde wahrscheinlich genau das Gleiche machen, das ich jetzt mache: anderen den Weg von A nach B aufzeigen, denn man kann soziale Mobilität nur dann fördern, wenn man Information so aufbereitet, dass sie jedem zugänglich ist. Ich würde aber auf jeden Fall meine Bemühungen skalieren.

Danke für die Einblicke & viel Erfolg für dein neues Side Project :-)

Natürlich bin ich eine der Kickstarter-Unterstützerinnen und freue mich schon sehr auf das fertige Werk.
Wenn du Monikas Buch mit einer Bestellung unterstützen willst > hier geht’s zum Kickstarter-Projekt :-)

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